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Brustverkleinerung (Reduktionsplastik)

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Bei der Brustverkleinerung handelt es sich um einen operativen Eingriff in Allgemeinanästhesie, bei dem die Brüste gleichzeitig verkleinert, gestrafft und gegebenenfalls angeglichen werden.

Dabei entfernt man in der Regel 400g oder mehr an Brustdrüsengewebe je Seite. Auch die Form und die Größe der Brustwarzenhöfe wird angeglichen.

So gut wie immer gibt es für die Reduktionsplastik einen medizinischen Grund, es handelt sich dem Wesen nach nur in Ausnahmefällen um eine Schönheitsoperation.

Die meisten Frauen, die für diesen Eingriff infrage kommen, leiden an ihren zu großen und meist hängenden Brüsten, die auch sportliche Aktivitäten stark einschränken.

Oft bestehen erhebliche Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule.

Die Brustverkleinerung ist normalerweise ein sicherer Eingriff und lässt ein gutes Ergebnis erwarten.

Gelegentlich muss zu einem späteren Zeitpunkt (nach der Heilungsphase) der jeweils seitliche Fettgewebsmantel am Brustkorb durch die Liposuktion (Fettabsaugung) abgeflacht werden, um eine harmonischere Form zu erreichen.

Nach dieser Operation sollte, sofern eine Schwangerschaft eintritt, nicht gestillt werden.

Die äußeren Narben verlaufen postoperativ beim Standardeingriff in der Form eines Ankers.

Raucherinnen haben in der Regel etwas schlechtere Heilungsbedingungen.

Nach dem Eingrif, bei dem die Sensitivität der Brustwarzen in der Regel erhalten bleibt, muss ein Stütz-BH für etwa 5 Wochen getragen werden. In dieser Zeit sollten auch stärkere körperliche Belastungen im Bereich der Arme und des Rumpfes, sowie entsprechende sportliche Aktivitäten unterbleiben.

Die Operation erfolgt unter perioperativer Antibiotikaprophylaxe, die Patientin bleibt in der Regel mindestens eine Nacht unter kurzstationärer Überwachung.

Die Erholungszeit beträgt ca. 1-2 Wochen.


Bitte beachten Sie

Auf der Ihnen vorliegenden Webseite sind keine vergleichenden Vorher-Nachher-Bilder von operierten Patienten eingestellt da aufgrund §1,Absatz 2 des in Deutschland geltenden Heilmittelgesetzes die Gegenüberstellung von vergleichenden Vorher-Nachher-Darstellungen ästhetisch-rekonstruktiver Operationen (z.B.auf einer Webseite) rechtlich nicht zulässig ist.
Im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs zeige ich Ihnen jedoch gerne erläuternde Vorher-Nachher-Bildsequenzen von mir operierter Patienten mit ausführlicher Erörterung der jeweils individuell infrage kommenden operativen Techniken.

Operative Nachsorge und Verhalten nach dem Eingriff

Um ein individuell optimales Ergebnis zu erzielen ist es von äußerster Wichtigkeit die ärztlicherseits festgelegten engmaschigen Nachsorgetermine einzuhalten und die Instruktionen hinsichtlich des Verhaltens und der Lebensführung nach dem Eingriff zu befolgen. Dies gilt insbesondere auch für die Schnittführungen, die weder Zug- noch Spannungsbelastungen oder Druck ausgesetzt werden dürfen bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist.
Für Informationen zur operativen Nachsorge stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Preise

Da es sich bei den ästhetisch-wiederherstellenden Operationsverfahren stets um sehr individuell geplante Operationen handelt, können die Kosten für den Eingriff variieren. Eine Preisnote kann konkret nur nach einer ausführlichen Beratung unter Berücksichtigung des Umfangs der Operation genannt werden.

Finanzierung

Es besteht die Möglichkeit die Behandlungskosten durch ein Patiententeilzahlungssystem über spezialisierte Finanzierungsinstitute abzuwickeln.