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Rekonstruktion der weiblichen Brust nach Brustkrebs

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Wenn auch die operative Behandlung der Brustkrebserkrankung heute in den meisten Fällen „brusterhaltend“ durchgeführt wird (gegenüber der früheren kompletten Brustamputation), so gibt es doch Behandlungssituationen, die eine Mastektomie (Komplettentfernung der Brust), aufgrund klinischer Gesichtspunkte notwendig machen.

Die Wiederherstellung der körperlichen Integrität unter Respektierung des therapeutisch Notwendigen  nach der Brustamputation trägt wesentlich zur Verarbeitung des körperlichen und psychischen Traumas und letztlich entscheidend zur Lebensqualität der betroffenen Frauen bei.

Generell gibt es für die Brustrekonstruktion nach Mastektomie verschiedene Methoden und Zeitpunkte.

Wir bevorzugen die sekundäre (nach Abschluß der Erstbehandlung) zweizeitige Rekonstruktion mit Fremdmaterial (Alloplastische Rekonstruktion), da bei der Rekonstruktion durch körpereigenes Gewebe in nicht wenigen Fällen mit einer Reihe erheblicher Sekundärprolbleme gerechnet werden muß.

Bei der von uns bervorzugten sekundären Expander-Implantatrekonstruktion (die inzwischen heute weltweit häufigste Methode der Brustrekonstruktion) wird im ersten Eingriff auf der Seite der entfernten Brust zunächst zur Dehnung der Gewebestrukturen ein sogenannter Expander eingebracht, bei gleichzeitiger Straffung/Verkleinerung der gesunden Brust.

Durch schrittweise Auffüllung des Expanders mir Kochsalzlösung wird die Implantatloge für das spätere bleibende Implantat vorbereitet.

In einem zweiten Eingriff, etwa 10-12 Wochen später, wird das definitive Implantat (bei in diesem Schritt nochmals möglicher Feinkorrektur der Implantattasche) eingebracht und gleichzeitig der Warzenhof und die Brustwarze mit Eigengewebe rekonstruiert.

Für den mit dem entsprechenden Techniken vertrauten und erfahrenen Operateur handelt es sich bei dem beschriebenen Vorgehen um ein relativ risikoarmes, einfaches und gut standardisiertes Operationsverfahren.


Bitte beachten Sie

Auf der Ihnen vorliegenden Webseite sind keine vergleichenden Vorher-Nachher-Bilder von operierten Patienten eingestellt da aufgrund §1,Absatz 2 des in Deutschland geltenden Heilmittelgesetzes die Gegenüberstellung von vergleichenden Vorher-Nachher-Darstellungen ästhetisch-rekonstruktiver Operationen (z.B.auf einer Webseite) rechtlich nicht zulässig ist.
Im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs zeige ich Ihnen jedoch gerne erläuternde Vorher-Nachher-Bildsequenzen von mir operierter Patienten mit ausführlicher Erörterung der jeweils individuell infrage kommenden operativen Techniken.

Operative Nachsorge und Verhalten nach dem Eingriff

Um ein individuell optimales Ergebnis zu erzielen ist es von äußerster Wichtigkeit die ärztlicherseits festgelegten engmaschigen Nachsorgetermine einzuhalten und die Instruktionen hinsichtlich des Verhaltens und der Lebensführung nach dem Eingriff zu befolgen. Dies gilt insbesondere auch für die Schnittführungen, die weder Zug- noch Spannungsbelastungen oder Druck ausgesetzt werden dürfen bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist.
Für Informationen zur operativen Nachsorge stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Preise

Da es sich bei den ästhetisch-wiederherstellenden Operationsverfahren stets um sehr individuell geplante Operationen handelt, können die Kosten für den Eingriff variieren. Eine Preisnote kann konkret nur nach einer ausführlichen Beratung unter Berücksichtigung des Umfangs der Operation genannt werden.

Finanzierung

Es besteht die Möglichkeit die Behandlungskosten durch ein Patiententeilzahlungssystem über spezialisierte Finanzierungsinstitute abzuwickeln.