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"Schönheit"und ästhetische Operationen heute.

Die Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland wird heute auf mehr als 500000 Eingriffe jährlich geschätzt-Tendenz steigend.
In einer Zeit,in der verstärkt Wert auf die äußere Erscheinung gelegt wird und im Beruf wie auch privat der erste Eindruck oft entscheidend ist,kommt dem körperlich-ästhetischen Empfinden vieler Menschen eine überaus große Bedeutung zu.Die schlanke und ästhetisch-proportionierte Körpersilhouette gilt bei Frauen und Männern als Zeichen für Attraktivität und Dynamik und ist im privaten wie im beruflichen Bereich mitunter eine wesentliche Voraussetzung für Selbstvertrauen,Charisma und Erfolg.

Insofern können Körperkontur-verbessernde ästhetische und rekonstruktive Eingriffe aus dem Bereich der Schönheitschirurgie die persönliche Selbstverwirklichung und den beruflichen Erfolg unterstützen.In dieser sich in den westlichen Gesellschaften abzeichnenden Entwicklung wird nicht selten das äußere Erscheinungsbild zum Maßstab aller Dinge.Dies führt zur zunehmenden Bereitschaft sich auch manipulativ suggerierten Normen zu unterwerfen,eine Tendenz,die durchaus kritisch zu betrachten ist.
Das aktuelle weibliche Schönheitsideal (schlanke lange Beine,schmale Hüften,relativ große Brüste) ist in seiner natürlichen Proportion nur relativ selten verwirklicht,denn entweder ist die naturgegebene Körpersilhouette der Frau mehr östrogenbetont mit durchgehend größerer Körperfülle oder sie ist mehr androgyn und relativ schlank mit kleinen Brüsten.
Die Schönheitschirurgie ist in der Lage diese beiden Körpertypen in einer Person zur Geltung zu bringen und dabei eine "neue" ästhetische Proportion zu schaffen,die eigentlich in der Natur nur selten etabliert ist,uns aber heute subjektiv besonders anspricht.
Kulturell und epochal zeigt der Schönheitsbegriff und die Schönheitsdefinition allerdings eine riesige Spannweite,wenn man zum Beispiel an die Giraffenhalsfrauen im ehemaligen Birma oder die Venus von Willendorf,eine in Östereich in der Wachau gefundene Frauenstatuette datiert um 25000 v.Chr.denkt,damals offensichtlich ein Schönheits- und Fruchtbarkeitsideal mit monströsen Brüsten und einer Hängebauchfettschürze,evolutionsbiologisch sicher das ideale Überlebensmodell bei Missernten und Hungersnöten.
Letztendlich ist unser persönlicher Schönheitsbegriff immer auch subjektiv geprägt und mit der individuellen Empfindung des Betrachters verbunden,zum Anderen unterliegt Schönheit auch allgemein akzeptierten Kriterien auf denen sich wesentliche Normen der ästhetischen operativen Medizin aufbauen:Harmonie und Ausstrahlung.